Japan ist ein faszinierendes Land, das in vielerlei Hinsicht modern und gleichzeitig traditionsbewusst ist – und das zeigt sich auch beim Bezahlen! Während viele denken, dass Japan total digital unterwegs ist, kann es durchaus passieren, dass du in einem kleinen Restaurant oder einem traditionellen Geschäft nur mit Bargeld zahlen kannst. Damit du in Japan nicht ins Schwitzen kommst, hier ein paar wichtige Tipps zum Bezahlen in Japan.

Bargeld

Die japanische Währung heißt Yen und ist in Scheinen und Münzen erhältlich 1. Die Scheine haben einen Wert von 1000, 2000, 5000 und 10.000 Yen, während die Münzen Werte von 1, 5, 10, 50, 100 und 500 Yen haben. Es ist nicht möglich, mit einer ausländischen Währung zu bezahlen in Japan, außer an großen Flughäfen, wo einige bekannte Währungen wie der US-Dollar und das britische Pfund akzeptiert werden.

Mobiles Bezahlen mit Suica & Pasmo

Am einfachsten ist das mobile Bezahlen mit SuicaPASMO oder ICOCA. Die Prepaidkarten können sowohl als physische Karte gekauft und aufgeladen werden oder ganz einfach als Karte auf dem Smartphone hinterlegt werden. Im Smartphone können die Karten über eine hinterlegte Kreditkarte aufgeladen werden.

Sie können für verschiedene Zwecke genutzt werden, wie Einkäufe in Geschäften, Online-Zahlungen oder für Fahrten mit dem ÖPNV.

Alles rund um Prepaidkarten in Japan findest du hier: Suica, Pasmo und ICOCA – Prepaidkarten in Japan

Kredit- und Debitkarten

Fast überall werden Kredit- und Debitkarten akzeptiert. Egal ob physische Karte oder mit Apple Pay / Google Pay.

Visa und Mastercard werden häufiger angenommen als andere Karten wie American Express oder Diners Club.

In einigen Fällen kann es vorkommen, dass Kreditkarten an Automaten oder in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht akzeptiert werden, daher ist es gut, immer etwas Bargeld dabei zu haben.

Trinkgeld geben

Trinkgeld ist in Japan unüblich und kann sogar als unhöflich empfunden werden. Der Service ist bereits im Preis inbegriffen – also einfach nett bedanken („Arigatou gozaimasu!“) und weiterziehen.

Viele Kellner oder Taxifahrer würden das Trinkgeld sogar ablehnen oder es dir hinterhertragen, weil sie es für ein Missverständnis halten. In luxuriöseren Hotels oder bei besonderen Dienstleistungen kann es zwar Servicegebühren geben, die automatisch auf die Rechnung gesetzt werden, aber extra Geld zu geben ist nicht notwendig. Falls du dich trotzdem für den außergewöhnlichen Service bedanken möchtest, reicht ein kleines Geschenk („Omiyage“) oder ein nettes Kompliment viel mehr als ein Geldschein.

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