Wer nach Japan oder in die USA reist, sollte mindestens einmal in einem Running Sushi Restaurant essen – und Kura Sushi ist da eine absolute Empfehlung! Diese Kette gibt es in fast allen großen japanischen Städten und in über 70 Filialen in USA. Des Weiteren gibt es noch über 50 Standorte in Taiwan und ein paar in Shanghai.

Bei Kura Sushi gibt es nicht nur eine riesige Auswahl an Sushi, sondern auch eine interaktive Bestellmöglichkeit und ein unterhaltsames kleines Spiel, das den Restaurantbesuch zu einem Erlebnis macht. Hier gibt’s alle Infos zu Running Sushi in Japan und USA.

Wie funktioniert Kura Sushi?

Kura Sushi ist ein klassisches Kaiten Sushi Restaurant (回転寿司), was bedeutet, dass das Sushi auf einem Förderband an den Gästen vorbeifährt. Wer Lust auf ein bestimmtes Sushi hat, greift einfach zu – easy! Doch Kura Sushi bietet noch mehr: Bestellen kann man zusätzlich über einen Touchscreen oder das eigene Smartphone. Sobald die Bestellung aufgegeben wurde, dauert es nur wenige Minuten, bis die Teller über ein separates Expressband direkt zum Tisch geliefert werden – ein kleines Highlight für sich!

Doch selbst wenn man nichts bestellt, gibt es immer eine endlose Parade von Sushi-Tellern, die auf dem klassischen Fließband an einem vorbeifahren. Wer etwas entdeckt, das ihm gefällt, kann es sich einfach schnappen. Das Beste daran: Jedes Sushi kommt mit einer kleinen Abdeckung, die sich automatisch öffnet, sobald man den Teller anfasst – so bleibt alles frisch und hygienisch. Egal, ob man sich für die Klassiker entscheidet oder neugierig neue Kreationen ausprobiert, das Essen bei Kura Sushi ist nicht nur lecker, sondern auch super bequem!

 

Auswahl & Preise

Obwohl der Name „Kura Sushi“ vermuten lässt, dass es hier nur Sushi gibt, ist die Auswahl tatsächlich viel größer. Neben den Klassikern wie Maguro (Thunfisch), Lachs, Ebi (Garnele) oder Tamago (süßes Omelett) gibt es auch viele kreative Variationen, die man so vielleicht noch nie probiert hat. Besonders beliebt sind die mit Käse überbackenen oder frittierten Sushi-Kreationen, die eine Mischung aus japanischer und westlicher Küche darstellen. Ich persönlich fand sie etwas eklig.

Doch wer keine Lust auf Sushi hat, wird ebenfalls fündig. Kura Sushi bietet auch eine Auswahl an warmen Gerichten wie Tempura, Ramen, Udon-Nudeln oder sogar japanische Currys. Als krönenden Abschluss kann man sich ein Dessert gönnen – von Mochi über Matcha-Eis bis hin zu fluffigen japanischen Käsekuchen ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Preise Japan

Die Preise für Running Sushi in Japan sind dabei erstaunlich günstig: Die meisten Teller kosten 100 – 200 Yen, sodass man sich ohne schlechtes Gewissen durchprobieren kann.

Preise USA

In USA ist das ganze leider nicht ganz so billig. Hier wird pro Teller $3 – $5 berechnet. Die Auswahl ist hier aber ähnlich üppig, aber natürlich nicht ganz so authentisch wie in Japan selbst.

Bikkura Pon beim Essen

Was ist denn Bikkura Pon? Wie kann es in Japan anders sein – ein Game.

An jedem Tisch gibt es einen speziellen Schlitz, in den man die leeren Teller einwerfen kann. Doch das ist nicht nur eine clevere Möglichkeit, den Tisch sauber zu halten – es ist auch der Schlüssel zu einem kleinen Glücksspiel! Denn immer wenn fünf Teller eingeworfen wurden, startet auf dem Tablet ein Mini-Spiel, oft in Form eines kleinen Anime-Videos oder einer Lotterie.

Gewinnt man, erhält man als Belohnung eine Kapsel aus einem Gachapon-Automaten oberhalb des Tisches. Darin befinden sich kleine Überraschungen wie niedliche Figuren, Schlüsselanhänger oder andere Sammlerstücke – perfekt als Andenken! Selbst wenn man nichts gewinnt, sorgt das Spiel für zusätzlichen Spaß und Motivation, noch ein paar Teller mehr zu essen. Gerade für Familien mit Kindern (aber auch für verspielte Erwachsene) ist dieser Gamification-Faktor ein echtes Highlight, das Kura Sushi von anderen Running Sushi Restaurants unterscheidet.

Insidertipp

Da Kura Sushi in Japan extrem beliebt ist, kann es besonders zu Stoßzeiten ziemlich voll werden. Gerade in den Filialen in touristischen Hotspots oder an Wochenenden bilden sich oft lange Warteschlangen. Wer nicht unnötig viel Zeit mit Warten verbringen möchte, sollte deshalb im Voraus reservieren. Am einfachsten geht das über die offizielle Website, wo man einen Timeslot buchen kann. So kann man direkt zum reservierten Zeitpunkt erscheinen und wird schneller an einen Tisch geführt.

Falls man keine Reservierung hat, läuft die Anmeldung über ein Terminal am Eingang. Dort zieht man eine Wartenummer und kann auf einem Bildschirm verfolgen, wann man an der Reihe ist. Je nach Andrang kann die Wartezeit zwischen wenigen Minuten und über einer Stunde betragen.

Also besser im Voraus online reservieren – das spart Zeit und Nerven!